Schröder sieht Betreuungsgeld als Hilfe zu Wahlfreiheit für Eltern

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Bild: dapd
"Die Eltern haben die Wahl"
Schlagworte:  Soziales Familie Betreuungsgeld 
Soziales Familie Betreuungsgeld )

Passau (dapd). Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat das geplante Betreuungsgeld erneut gegen Kritik verteidigt. Das Betreuungsgeld sei keine "Fernbleibe-Prämie", sagte die CDU-Politikerin der "Passauer Neuen Presse" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. Es solle vielmehr die Väter und Mütter unterstützen, die ihre Kinder nicht in eine Kindertagesstätte geben wollten. Bei den unter Dreijährigen seien das immerhin 60 Prozent.

Schröder sagte, der Staat gebe Hilfestellungen, ohne zu bevormunden. "Die Eltern haben die Wahl", sagte sie. "Entweder sie nehmen einen Kita-Platz in Anspruch, der mit rund 1.000 Euro monatlich öffentlich bezuschusst wird, oder sie entscheiden sich für eine Barleistung, weil sie die Betreuung selbst organisieren."

dapd

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