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Bahn: Westliche Schienenanbindung zum BBI wird rechtzeitig fertig - Aktuelle Nachrichten aus der Politik und Wirtschaft

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Bahn: Westliche Schienenanbindung zum BBI wird rechtzeitig fertig

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Bild: ddp
Fahrgastverband fordert schnelle Entscheidung für Dresdner Bahn
Schlagworte:  Verkehr 

Schönefeld (ddp-lbg). Bei Mahlow zwischen der B 96a und dem Berliner Eisenbahnaußenring entsteht ein Betontrog für Bahngleise. Die Bauarbeiten dafür laufen auf Hochtouren, auf mehr als 200 Metern wird die Baugrube durch eine Spundwand aus Stahl gestützt. Rechtzeitig zur Eröffnung des neuen Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld soll dort der Flughafen-Express verkehren. Insgesamt 2,5 Kilometer Trogbauwerke, drei Eisenbahn- sowie vier Straßenbrücken sind für die westliche Anbindung der Fern- und S-Bahngleise an den BBI-Bahnhof erforderlich.

Der Sprecher für Großprojekte der Deutschen Bahn (DB), Michael Baufeld, zeigte sich am Mittwoch überzeugt: «Es gibt keinen Zweifel, wir werden am 30. Oktober 2011 fertig sein.» Berichte, wonach die Schienenanbindung an den BBI nicht rechtzeitig zu dessen geplanter Eröffnung im November 2011 fertig werden könnte, wies Baufeld als «Quatsch» zurück.

Auch der DB-Konzernbevollmächtigte für Berlin, Ingulf Leuschel, betonte, die Infrastruktur zur sogenannten West-Anbindung des BBI-Bahnhofs werde Ende Oktober 2011 stehen. Auch bestehe nach wie vor die Chance, die Ost-Anbindung des BBI-Bahnhofs rechtzeitig fertigzustellen. Dies sei wegen des noch nicht abgeschlossenen Planfeststellungsverfahrens zwar eine echte Herausforderung, räumte Leuschel ein. «Aber wenn alle Beteiligten mitziehen, ist auch hier die rechtzeitige Anbindung des neuen Flughafens zu schaffen.»

Der Vize-Chef des Berliner Fahrgastverbands IGEB, Jens Wieseke, forderte den Senat und die Bahn auf, die sogenannte Dresdner Bahn zum BBI so schnell wie möglich fertigzustellen. Mit viel Glück könnte diese Strecke, die als einzige einen 15-Minuten-Takt vom Hauptbahnhof zum Flughafen ermögliche, erst ein bis zwei Jahre nach Eröffnung des BBI in Betrieb genommen werden. «Wenn die Dresdner Bahn nicht schnell gebaut wird, werden die Berliner über viele Jahre eine ungenügende Schienenverbindung zum BBI haben», sagte Wieseke.

Das Planfeststellungsverfahren für die Dresdner Bahn, die durch Lichtenrade führt, wird vom Eisenbahnbundesamt durchgeführt. Leuschel wollte sich nicht dazu äußern, wann mit dem Planfeststellungsbeschluss zu rechnen sei. Gegen diesen droht die Klage einer Bürgerinitiative, die aus Lärmschutzgründen in Lichtenrade einen Tunnel statt der geplanten Trasse fordert.

Die alternative West-Anbindung über die Anhalter Bahn sei bereits jetzt stark ausgelastet, sagte Wieseke. Wenn der Flughafenverkehr wie geplant zunächst auf dieser Strecke abgewickelt werden soll, stoße man an die Kapazitätsgrenze. «Auf der Anhalter Bahn ist der 15-Minuten-Takt nicht zu realisieren», betonte Wieseke. Auf dieser Verbindung könnten die Züge nur alle 30 Minuten zum BBI fahren.

Der IGEB-Vize forderte daher den Bau einer Verbindungskurve zwischen Anhalter Bahn und Eisenbahnaußenring, um die Strecke zu verkürzen. Dies lehnte Leuschel jedoch ab, unter anderem aus Kostengründen. Eine solche Verbindungskurve würde rund 50 Millionen Euro kosten.

Wieseke bezweifelte zudem, dass die Bahn die Ost-Anbindung des BBI-Bahnhofs rechtzeitig realisieren kann. Probleme mit dem Naturschutz und den Anwohnern sprächen dagegen.

Zur Anbindung des unterirdischen Flughafenbahnhofs an das Schienennetz entstehen insgesamt 15 Kilometer neue Strecke für den Fern- und Regionalverkehr der Bahn sowie eine acht Kilometer lange S-Bahn-Verbindung. Die Kosten betragen nach DB-Angaben 636 Millionen Euro.

(ddp)

Schlagworte:  Verkehr 



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